Freiberufler oder Festanstellung?

 

 

In Deutschland gibt es

 

1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,
2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb,
3. Einkünfte aus selbständiger Arbeit,
4. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit,
5. Einkünfte aus Kapitalvermögen,
6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung,
7. sonstige Einkünfte im Sinne des § 22.

Designer, Künstler und Publizisten zählen zu den sogenannten "Freiberuflern".

 

Vorteile:
- keine Anmeldung (wie beim Gewerbe) nötig, 
- einfache Einnahme-Ausgaberechnung (keine Bilanzierungspflicht)
- keine Gewerbesteuer,
- keine IHK- oder Handwerksmitgliedschaften mit Zwangsbeiträgen.

 

Nachteile:

- keine Aufträge, kein Geld!

Um die "Künstler" besser zu versorgen, wurde die Künstlersozialkasse ins Leben gerufen. Diese unterstützt einem mit Zuschüssen zur Krankenversicherung, gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung.

 

Ein weiterer Vorteil bei Aufnahme in die KSK: Eine staatliche Förderung bei der Altersvorsorge mit Riester ist möglich!

 

Normalerweise gibt es dies Art von Förderung nur bei Festangestellten und nicht bei Selbstständigen. Die als Riester-Rente bekannte private Altersvorsorge soll die

gesetzliche Rente (da kommt leider wenig raus :-/ ) ergänzen.

 

Jährliche Grundzulage pro Person: 154 Euro

Jährliche Kinderzulage pro Kind: 185 € für bis 2007 geborene Kinder, 300 € für ab 2008 geborene Kinder

 

Förderungsvoraussetzung:

Mindestens 4% des rentenpflichtigen Jahreseinkommen werden eingezahlt.

 

 

Beispiel:

2.000 Euro Gehalt, entsprechen 24.000 Euro Jahresgehalt

x 4 % = 960 Euro Jahresmindesteinzahlung (80 pro Monat) in den Riester-Vertrag, um die Förderzulagen vom Staat zu bekommen.

 

Die Einzahlungen und die Zulagen sind garantiert, d.h. selbst wenn die Fondsmanager oder die Bausparkassen schlecht wirtschaften sind die Einzahlungen sicher. (hmm..)

 

Beachtet bei der Auswahl der Anlageart und der Bank unbedingt die Ergebnisse von unabhängigen Finanztests!

 

 

Weitere Info´s unter

www.kuenstlersozialkasse.de

 

 

Jede Menge Tipps zum Thema Existenzgründung gibt es auf

der Seite des Instituts für Freie Berufe der Uni Erlangen Nürnberg

 

 http://www.ifb.uni-erlangen.de